Visions du Réel überwindet Grenzen und lässt uns in andere Welten eintauchen. Diese Offenheit trägt wesentlich zum Erfolg des Festivals bei.
Hinschauen und Solidarität zeigen ist auch der genossenschaftlich verankerten Mobiliar ein wichtiges Anliegen. Deshalb bieten wir dieses Jahr im Rahmen des Festivals etwas Neues an: An unserem Westschweizer Hauptsitz in Nyon zeigen wir die Kunstausstellung «Passages». Der mittlerweile traditionelle Filmproduktions-Workshop im Rahmen unseres Engagements für Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren findet erneut statt.
Die gemeinsamen Projekte mit Visions du Réel haben die Ambition einen Beitrag zum Dialog in der Gesellschaft zu leisten.
Thomas Bossart
Leiter Vorsorge
Die Mobiliar
Marta Kwiatkowski
Leiterin Gesellschaftsengagement
Die Mobiliar
Ein halbes Jahrhundert Dokumentarfilme, die uns zusammenführen
Seit bereits über 50 Jahren beleuchtet Visions du Réel das Genre des Dokumentarfilms anhand von Werken, die uns nahe sind und zusammenbringen. Sie sind Spiegel unserer Geschichten und Erfahrungen, tragen dazu bei, uns eine eigene Meinung zu bilden, und eröffnen Reflexionen über die Welt, die uns umgibt.
Genau das ist eine der wichtigen Aufgaben der SRG als medialer Service public: verschiedene Lebensrealitäten widerzuspiegeln, Offenheit und gegenseitiges Verständnis zu stärken und so den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu fördern.
Als langjährige Partnerinnen sind die SRG und RTS stolz darauf, das Festival und das Dokumentarfilmschaffen erneut zu unterstützen, namentlich mit dem „Prix RTS de Soutien à la Création documentaire“, der das 18. Jahr in Folge an einen jungen Regisseur oder eine junge Regisseurin in dieser Sparte verliehen wird. Zudem bekommt das Publikum bei dieser 56. Ausgabe nicht weniger als 12 SRG-Koproduktionen – sieben davon mitproduziert von RTS – auf der grossen Leinwand zu sehen. Und zu guter Letzt gibt es unter dem Label „Visions du Réel“ auf den Apps Play RTS und Play Suisse das ganze Jahr über ausgewählte Dokumentarfilme zu entdecken.
Ihnen allen ein schönes Festival!
Susanne Wille
Generaldirektorin SRG SSR
Pascal Crittin
Direktor RTS
„Das Reale braucht Interpretation, um real zu bleiben.“ – Yasmina Reza, Serge
Visions du Réel, das ist eine alljährliche filmische Erkundung, wohin sich unsere Welt von heute bewegt – seien es nun Menschen, Ideen oder die Trends, die unsere Realität prägen. 2025 verstärkt sich diese Dynamik und bekräftigt das Festival als einen Ort, an dem der Blick der anderen den unsrigen erhellt, an dem unser Verständnis der Welt von einer Fülle an Betrachtungsweisen genährt wird.
Eine wichtige Neuerung kennzeichnet diese Ausgabe: das Jugendlabel „Next Gen“ mit sämtlichen Aktivitäten für die Altersgruppe 12–26. Dieses Programm kommt einer Notwendigkeit nach – Erziehung und Sensibilisierung für qualitativ hochwertige Bilder ab der frühesten Jugend. Im Entdecken von Dokumentarfilmen, durch Begegnungen und Workshops soll die neue Generation bei ihrer Erkundung des Kinos, der visuellen Gestaltung und einer echten Auseinandersetzung mit sich selbst und anderen begleitet werden: Die gibt es nicht per Selfie-Stick, sondern durch die Tiefe des Blicks auf die Realität, den geschärften Sinn, der uns ermöglicht, unsere Perspektiven zu erweitern und unseren Platz in der Welt in Frage zu stellen.
Hier, in der Bilderwelt von Nyon, geht mein Dank an Visions du Réel, das unermüdlich die Wirklichkeit erforscht, hinterfragt – und nicht zuletzt interpretiert.
Nuria Gorrite
Staatsrätin Kanton Waadt,
Vorsteherin des Departements für Kultur, Infrastruktur und Humanressourcen
Unsere Welt ist im Wandel, die Ereignisse überschlagen sich. In dieser Weltlage ist Kultur ein Anker. Sie lässt uns in der Informationsflut innehalten und ermöglicht es uns, aus einem anderen Blickwinkel auf unsere Gesellschaft, unsere Institutionen, unsere Umwelt und uns selbst zu schauen. Visions du Réel ist ein Spiegel der gesellschaftlichen Veränderungen. Das Festival bietet eindrückliche Sichtweisen von nah und fern, die uns helfen, die Wirklichkeit besser zu verstehen und uns neuen Perspektiven zu öffnen. Das hervorragende und umfassende Programm schafft einen Ort des Austauschs, der Debatte und der Kulturvermittlung, wo filmische Entdeckungen gemacht und Fragen aufgeworfen werden. Das Festival Visions du Réel ist unverzichtbar. Gerade in Zeiten wie diesen.
Elisabeth Baume-Schneider
Bundesrätin
Eidgenössiches Department des Innern EDI Vorsteherin
Der Platz, den Visions du Réel in der internationalen Dokumentarfilmszene einnimmt, gewinnt immer mehr an Bedeutung. Davon zeugen die engen Beziehungen, die VdR mit anderen wichtigen Filmveranstaltungen verbindet, oder die Strahlkraft der Filme, die jedes Jahr in Nyon ausgewählt und prämiert werden.
Es ist das Ergebnis der immensen Arbeit des grossartigen Festivalteams und der Sorgfalt, die es auf eine engagierte und qualitativ hochwertige Auswahl, die kontinuierliche Weiterentwicklung des Marktes und natürlich auf den hervorragenden Empfang der Filmschaffenden verwendet. Visions du Réel gelingt es auch, seine Verankerung in der Schweiz zu stärken und das immer zahlreicher erscheinende „Amateur“-Publikum anzusprechen.
Neben den Vermittlungsaktionen, die dazu dienen, Kino für alle zugänglich zu machen, ist dieses Festival vor allen Dingen ein attraktiver Begegnungsort, dem es gelingt, den Ernst der Reflexionen, Debatten und Emotionen mit der erfreulichen Leichtigkeit des Austauschs und der Festatmosphäre zu verbinden.
Die Stadt Nyon ist sehr stolz darauf, Visions du Réel zu unterstützen, und wünscht Ihnen eine wunderbare 56. Ausgabe.
Alexandre Démétriadès
Stadtrat für Kultur
Stadt Nyon